|
|
 |
|
|
Proofmaster, EFI Fiery eXprss, EFI eXpress, Proof, Proofing, Fotodruck, fineArt Print, Krügercolor - Dr. Jürgen Krüger
|
|
|
 |
 |
|
|
 |
|
Dr. Jürgen Krüger ist FOGRA Digital Print Expert
|
|
 |
 |
 |
 |
|
Die meistverwendeten Spektralphotometer sind ist z.Z. Februar 2026) noch immer das X-Rite i1Pro2 und X-Rite i1Pro3, immer noch häufig das X-Rite i1Pro bzw. Gretag Eye-One (das gleiche Gerät, nur unterschiedliche Schreibweisen) und das EFI ES-2000 bzw. das EFI ES-1000 (X-Rite OEM). Das alte graue i1Pro wird sogar noch unter den neuen macOS 12 bis 15 unterstützt! Ab Version 6.4 werden auch die zunehmend weiter verbreiteten i1Pro3 und i1Pro3plus sowie das i1iO3 unterstützt. Ebenso wird das EFI ES-3000 (ein i1Pro3 OEM) unterstützt. Für den Einsatz mit dem Proofmaster reichen die nackten Geräte aus, zusätzliche Freischaltungen sind nicht notwendig. Das alte graue i1Pro bzw. ES1000 ist noch weit verbreitet, aber nicht mehr empfohlen. Es ist für heutige Verhältnisse reichlich ungenau und oft schon sehr alt und ewig nicht mehr neu kalibriert. Noch schlimmer das uralte BEST Eye, ein i1Pro OEM der Rev. A. Wesentlich bequemer arbeitet es sich mit den leider nicht mehr verfügbaren X-Rite iSis2 bzw. iSis2 XL. Bei diesem automatischen Duchzugsmeßgerät fallen Fehlerquellen wie z.B. eine Zeile doppelt zu messen oder das i1 zu verkannten einfach weg. Auch Ungenauigkeiten durch ungleichmäßiges Messen entfallen. Daher ist die Meßgenauigkeit mit dem X-Rite iSis2 / iSis2 XL deutlich höher. Das merkt man oft auch bei den erstellten Profilen. Für Proof Profilierung habe ich früher meist das X-Rite i1iO2 mit dem i1Pro2 verwendet, jetzt verwende ich fast immer das X-Rite i1iO3 mit dem i1Pro3, vor allem, wenn ich mit der Meßdingung M1 arbeite. Der Grund ist folgender:
Zwischen den Meßgeräten gibt es kleine systematische Meßabweichungen. Das bewirkt in der Praxis: Wenn Sie Ihr Profil mit dem X-Rite iSis2 erstellen, damit auch optimieren und zu hervorragenden Ergebnissen kommen, wird bei der Auswertung des Medienkeils mit dem i1Pro2 oder i1Pro3 oder iO3 oder mit dem EPSON Spectroproofer oder auch dem Konica Minolta FD-7 oder MYIRO-1 ein kleiner Unterschied zu den Meßwerten mit dem Gerät, mit dem das Profil erstellt und optimiert worden ist, auftreten. Bei Proofpapieren mit viel optischen Aufhellern kann insbesondere im Papierweiß und bei den ganz hellen Farben ein DeltaE und DeltaH von bis zu 2 auftreten. Besonders stark wird dieser Effekt, wenn Papier mit viel optischen Aufhellern mit M1 gemessen wird.
|
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
Die Meßgeräte der X-Rite iSis Familie werden ab der Version 6.6.0 nur noch unter Windows unterstützt.
|
|
|
|
Die zunehmed weiter verbreiteten i1Pro3 und i1Pro3 plus werden ab Version 6.4 unterstützt, ebenso das i1iO3 mit diesen Meßgeräten.
|
|
|
|
Wesentlich sinnvoller als eine Neukalibrierung ist ein Austausch bzw. TradeIn gegen ein i1Pro3
|
|
|
Darum nehme ich meine genauesten Meßgeräte, das Konica Minolta FD-9, das Konica Minolta FD-7 oder das Konica Minolta MYIRO-1 im Normalfall nicht für die Profilierung von Proofsystemen. Denn wenn beim Kunden oder bei dessen Kunden der Medienkeil nachgemessen wird, dann meist mit dem i1Pro2 oder dem i1Pro3 oder manchmal sogar noch mit dem alten i1Pro.
|
|
|
|